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    Van de Stadt 37 Forna

    31 / 08 / 2015 / 0 comments

    Van de Stadt 37 Forna

    In der Zukunft möchten wir uns immer mehr an den Bau individeuller Boote konzentrieren. In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden, und mit Verwendung sich ihren Ansprüchen weitgehend anpassenden Planungskonzeption und Produktionstechnologie bauen wir die von den Serienprodukten markant abweichenden Boote. In diesem Fall können unsere Kunden am effektievsten ihre individuellen Ansprüche geltend machen. In den nachstehenden dargestelltes Alu Segelboot ist ein gutes Beispiel für diese Möglichkeit, in deren Herstellung unsere Firma eine bedeutende Rolle gespielt hat.

    Der Eigner hat ein Boot gesucht, welches ausgesprochen für das Segeln auf der See für die Familie geeignet ist. Wir haben seinen Ansprüchen entsprechend die Pläne des zu bauenden Bootes von dem Angebot des wohlbekannten niederländischen Planungsbüros Van de Stadt ausgesucht. Das Büro ist einer der bekanntesten Vertreter der traditionellen niederländischen Industrie für Metallboote.

    Unter den Erwartungen dem Boot gegenüber werden Zuverlässigkeit und Sicherheit hervorgehoben. Dabei steht der robuste Bau und die Metallbauweise im Widerspruch zu leichter Form und geringem Gewicht. Im Innenraum können sechs Personen mit der zu einer langen Kreuzfahrt nötigen Ausrüstung untergebracht werden.

    Das fertige Bott verfügt über allen Komfort- und Navigationsausrüstungen , die es – neben der Konstruktion – sogar für mehrwöchigen Seefahrten geeignet macht.

    Der Rumpf, das Deck und die lasttragenden Teile der Einrichtung bestehen in Gänze aus der salzigen Seeumgebung entsprechenden Aluminium, dadurch wird die über Generationen haltende zuverlässige Brauchbarkeit und die ausgezeichnete Wertbeständigkeit des Bootes gesichert.

    Die Grundausbildung und die Einrichtung des Bootes widerspiegelt die für die Seefahrt bestens geeignete Ausstattung. Der Anpassung zur breiteren Ansprüchen dient es, daß die eingebauten Möbel im Wesentlichen nicht als Lastträger funktionieren.

    Das Boot hat die in der Konstruktion Versprochenen während der Verwendung auf See nachgewiesen. Die Ausrüstung des Bootes wird ständig der Verwendung und dem Ort der Verwendung, sowie den erwartungen entsprechend kontinuierlich erweitert. So wurde es mit automatik Ruder, mit Solarzellen, Windgenerator und Segel für Schwachwind versehen. Die Ausrüstung wird in den Weiteren mit Radar und AIS Transponder erweitert. Die Aluminiumbauweise dient ausgezeichnet der Befriedigung der individuellen Ansprüche des Eigners. Die bedeutend höhere Kosten gleicht sie mit der langfristigen Zuverlässigkeit und Wertbeständigkeit aus.

    Restaurierung der Slym Jim

    31 / 08 / 2015 / 0 comments

    Restaurierung der Slym Jim

    Unsere Firma hat in der näheren Vergangenheit eine ausserordentlich interessante und schöne Aufgabe bekommen, die Restaurierung der 52 Jährigen, in England gebauten Folkeboat Segler. Da der Eigner, Dénes Kövendi, den jeder ungarischer Segler als Eigentümer der Marina Yacht Sport GmbH kennt, auch selbst Fachmann ist, konnten wir während der Arbeit sehr gut zusammenarbeiten. Seine erste Vorstellung war eine ziemlich einfache Erneuerung und Innenumbau. Als wir dann mit den Arbeiten vorwärtsgekommen sind hat sich immer mehr der Anspruch einer kompletten Restaurierung emtwickelt. Dénes hat früher mal schon ein solches Boot gehabt und schätzt es sehr. Ich habe immer schon, im guten Sinne des Wortes, mit einem gewissen fachlichen Neid, aber mit einer um so grösserer Achtung die Arbeit von Lajos Cittel und die der anderen Kollegen im Bootsbau bewundert, die sich Mühe um die Rettung von alten hölzernen Booten genommen haben. Das war für uns ein fremdes Gebiet.

    Das Boot wurde aus Mahagoniholz gebaut, war in einem verhältnissmässig gutem Zustand, ist aber in Gänze abgenutzt gewesen. Deshalb haben wir alles demontiert und ausgebaut. Nur das Kiel, der Treibstofftank und ein Teil der Cocpitbank ist unberührt geblieben. Übrig blieb der bis zum Holz geschliffener Rumpf, wo wir die Motorhalterung und den Antrieb neugebaut haben.
    Dem Praktikum und den persöhnlichen Ansprüchen entsprechend wurde das komplette innenmobiliar gefertigt. Das Boot wird überwiegend von zwei Personen genutzt.
    Dénes, als hocherfahrener profi Segler, hat genau bestimmt was er wollte. Auch wir konnten mit einigen guten Einfällen und Lösungen unseren Beitrag leisten, so konnte sich ein komfortabler und schicker, klassisches Bild aufweisender Enterieur herstellen lassen. Das Deck wurde komplett mit neuen Beschlägen versehen. Im Laden von Dénes stand uns dazu alles zur Verfügung. So wurden alle existierende Beschläge, die beim Sportsegeln in Frage kommen, montiert.

    Nachdem das Deck fertiggeschliffen war bekam es eine Epoxibehandlung. Neue Fenster (gleiche Grösse wie die Originalen) und Schiebedach ist montiert worden. Alle Kupferbeschläge glitzern neu poliert in ihrer alten Schönheit. Ein bedeutendes Bild stellt die Komplette Korkverkleidung am Deck und am Kajütendach dar. Sie ist Esthätisch und in der brennenden Sonne erwärmt sich diese Verkleidung am wenigsten. Inzwischen wurde auch der alte Holzmast und Baum erneuert und ist sehr gut gelungen. Es mag vielleicht an einem so soliden Boot die längst dem Mast laufenden Schiene für die gelagerten Wagen der Segel als übertrieben scheinen, aber das Boot nimmt oft an Regattas Teil und das mit gutem Ergebnis. Dazu tragen auch die neuen Segel bei, die aus dem Elvström Angebot stammen.

    Den Rumpf unter der Wasserlienie haben wir mit Epoxi Laminat versehen, worauf bei Marina erhältliche Epoxi Grundierung und Antifoulingschicht angebracht wurde.
    Die Lackierung haben wir innen und aussen mit Epifanes Lacken gemacht. Der Eigner war mit dem Ergebnis zufrieden, für mich war es ein wichriger Fortschritt im erwerben von fachlichen Erfahrungen. Da ich selten Gelegenheit habe mit so einem Boot zu segeln, war es ein grosses Erlebnis auf der Strecke Szemes-Földvár die guten Leistungen nach der Erneuerung mitzuerleben. Über die Restauration gibt es unter den Nachrichten der Marina.hu eine Beschreibung, ferner kann man über das Endergebnis in der Zeitschrift Hajómagazin die Meinung von Farkas Litkey lesen.

    Elemér Schäfer